Tätowierungen und Körpermodifikationen in der Ur- und Frühgeschichte
mit LUKAS KERK, M.A. (Friedrich Wilhelm Universität Münster)
Lange bevor Tätowierungen zum modischen Statement wurden und Piercings ihren Weg in den Alltag fanden, gestalteten Menschen ihren Körper ganz bewusst. Sie nutzten ihn, um Zugehörigkeit, Identität oder sozialen Rang auszudrücken und sich an geltenden Schönheitsvorstellungen zu orientieren. Archäologische Entdeckungen geben uns dabei zahlreiche Einblicke in die tief verankerten Überzeugungen und Weltbilder früher Gesellschaften. In seinem Vortrag widmet sich Lukas Kerk den frühesten Belegen menschlicher Körpermodifikation, ihrer Deutung und der Frage, weshalb diese Ausdrucksformen bis in die Gegenwart eine so große Faszination ausüben.
Kosten: 5 Euro pro Person.

April 10 @ 18:00
18:00 — 20:00 (2h)
Museum
5 Euro pro Person